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COFFIN BABY – THE TOOLBOX KILLER IS BACK

    Eine würdige Fortsetzung?

    Steckbrief Hartigan

     

    Coffin Baby Pic 1

    INHALT:

    Die Traumfabrik Hollywood ist in Panik, denn immer wieder verschwinden Menschen auf geheimnisvolle Weise. Ein brutaler Serienkiller hat eine junge Frau gefangen genommen und gefoltert. Jetzt bringt er immer mehr neue Opfer an und zwingt die Frau, zuzusehen, wie er die anderen auf bestialische Art und Weise tötet.

    Coffin Baby Pic 2

     

    KRITIK:

    “Coffin Baby – The Toolbox Killer is back” ist die Fortsetzung zu Tobe Hoopers (“The Texas Chainsaw Massacre”) Slasher “The Toolbox Murders” von 2004, der wiederum ein Remake des gleichnamigen Horrorfilms von 1978 darstellt. Die Regie übernahm diesmal Drehbuch- und Regie-Neuling Dean Jones, der im ersten Teil für das Make-Up und die Effekte verantwortlich zeichnete.

    Leider lag mir für die Review nur die um fast 7 (!!!) Minuten gekürzte KJ-Fassung (FSK 18) vor, was es fast unmöglich macht “Coffin Baby” gerecht zu bewerten, da der Film einzig und allein von seinen extrem harten Gore-Szenen lebt. Das Kürzen bzw. vollständige Entfernen fast aller Splatterszenen nimmt dem Steifen also quasi seine Daseinsberechtigung, ich versuche aber trotzdem mal ein paar Worte zum Rest des Films zu sagen, und mir die Splatter-Szenen einfach anhand des mittlerweile vorliegenden Schnittberichts dazuzudenken…als Horrorfan hat man ja schließlich Fantasie.

    Wie man bereits der “Inhaltsangabe” entnehmen kann, hat der Streifen eigentlich keine Story. Der Look des Films ist billig und das Ganze wirkt auch noch relativ amateurhaft gefilmt, was gut zu den schlechten schauspielerischen Leistungen passt. Die Charaktere und die Dialoge, die sie von sich geben, sind wirklich dumm und von den zahlreichen Logiklöchern fange ich gar nicht erst an.

    Im Prinzip bietet der Film eine sinnlose Aneinanderreihung von Folter- und Gore-Szenen (zumindest in der ungekürzten Fassung), die beim Zuschauer jedoch keine Freude aufkommen lassen, wie z.B. bei “Laid to Rest” oder ähnlichen Genre-Vertretern, sondern einen eher mit einem unguten Gefühl zurücklassen und auf Dauer langweilen. Die Gewalt ist ekelhaft und abstoßend und dient dem reinen Selbstzweck. Der Killer ist dabei zudem äußerst dümmlich, und natürlich ohne jegliche erkennbare Motivation gezeichnet. Zu dem ganzen Folter-Quatsch gesellen sind dann plötzlich noch ein bisschen Geister-Horror mit dem obligatorischen kleinen Mädchen und anderen (un)toten Erscheinungen, was dem Streifen dann endgültig das Genick bricht.

    Zumindest in der ungekürzten Fassung ist “Coffin Baby” ein Fest für jeden Gorehound und/oder Fan der Streifen von Ryan Nicholson (“Gutterballs”), daher würde ich hier einen halben Punkt mehr geben. Um die gekürzte FSK 18-DVD sollte man aber einen großen Bogen machen.

    FAZIT:

    Billiger, schlecht gespielter, dummer und menschenverachtender Folter-Schocker, der vor allem in der gekürzten Fassung absolut nicht zu empfehlen ist. Uncut können Gorehounds ohne sonstigen Anspruch gerne einen Blick riskieren.

    Review von Hartigan am 12 August 2013

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